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Der Bürger
Der Roman zeigt den Gymnasiasten Jürgen Kolbenreiher in einem inneren Konflikt: Er will eine philosophische Broschüre kaufen, zögert aber wieder und wieder aus Angst vor dem Urteil seines Vaters und vor der eigenen Feigheit. Zugleich stellt der Text familiäre Spannungen, schulische Selbstzweifel und Jürgens Nachdenken über Glauben, Autorität und Selbstständigkeit dar. In Gesprächen mit Verwandten und Bekannten wird auch die Erwartung sichtbar, dass der Vater seine Zukunft bestimmen und ihn in einen sicheren Staatsdienst lenken will.
